Handbuch der Rechtsförmlichkeit, 4. Auflage 2024
Gesetzentwürfe gegen das Regelwerk prüfen, Treffer markieren, mit einem Klick korrigieren. Deterministische Regelengine als Kern, lokale Sprachmodelle ergänzen in Schritt zwei die stilistische Prüfung, ohne Cloud.
Fügen Sie einen Gesetzentwurf ein oder laden Sie den Beispieltext. Geprüft wird gegen katalogisierte Einzelregeln aus den HdR-Teilen B, C und E. Alles im Browser, ohne Cloud-Aufruf. Die Demo markiert prüfwürdige Stellen und stellt Prüffragen; sie ersetzt keine redaktionelle Gesamtprüfung mit menschlichem Sachverstand. Das Übernehmen per Klick (Schritt 4) erfolgt im Word-Add-in.
Geprüft wird gegen das Handbuch der Rechtsförmlichkeit (4. Auflage 2024), das Regelwerk des Bundes. „Beispieltext laden" spielt einen synthetischen Bundes-Entwurf ein; eigene Entwürfe lassen sich direkt einfügen.
Füllwörter, Nominalstil und Anglizismen: Bereiche der vierten HdR-Auflage nach Rn. 240 bis 325, die eNorm in seiner Dokumentqualitätsprüfung nicht abdeckt.
Unzulässige Sparschreibungen (Genderstern, Doppelpunkt, Schrägstrich, Binnenmajuskel) und Häufungen von Paarformen nach Rn. 318–323. Etablierte Rechtsbegriffe bleiben unangetastet.
Klassifikation statischer und dynamischer Verweisungen, Kettenverweise und Unbestimmtheit nach Rn. 92, 93, 110–116.
Rückwirkung, unbestimmtes Inkrafttretensdatum und Befristung ohne Außerkrafttretensbestimmung nach Rn. 109–119.
Lange Komposita, Substantivketten und Wortmonster nach Rn. 305–309. Hinweise direkt im Dokument, Korrekturentscheidung beim Verfasser.
Begriffskonsistenz, kontextuelle Hinweise zur Verständlichkeit, Konsistenzprüfung über mehrere Paragrafen: lokales Modell, kein Cloud-Aufruf.
Das Add-in läuft als Seitenleiste in Microsoft Word, kein separates Programm.
Ein Klick startet die Analyse. Die Regelengine prüft den gesamten Entwurf gegen das Regelwerk.
Verstöße erscheinen als farbige Markierungen an der betroffenen Textstelle, mit Randnummer und Korrekturvorschlag.
Vorschlag prüfen und per Klick übernehmen oder bewusst abweichen.
Katalogisierte Regeln, deterministisch implementiert, jede auf eine konkrete HdR-Randnummer rückführbar. Sprachlich-wertende Befunde erscheinen als „Zu prüfen“, nicht als Urteil; die Einordnung bleibt bei der prüfenden Person. Die Regelprüfung selbst trägt kein Modell, das raten muss.
Inline-Findings im Word-Dokument, sortiert nach Schweregrad, mit Erklärung und Korrekturvorschlag im Seitenpanel. Kein Sprung nach bmj.de, kein zweites Fenster, keine Hinweistexte im Dokument-Body.
Vollständig lokal, keine Netzwerkverbindung, keine Telemetrie. Unterstützt die Umsetzung der BSI-IT-Grundschutz-Bausteine APP.1.1, APP.6 und CON.8, DSGVO by Design.
Wir ergänzen eNorm um sprachliche Gestaltung, geschlechtergerechte Sprache und inhaltliche Verweisungen. Plus moderne UI für alle Bereiche, in denen beide Werkzeuge prüfen.
Zwei Unterschiede zu eNorm: zum einen HdR-Bereiche, die in der Dokumentqualitätsprüfung nicht abgebildet sind (sprachliche Gestaltung, geschlechtergerechte Sprache, inhaltliche Verweisungsprüfung). Zum anderen die tägliche Bedienung: Findings, HdR-Randnummer und Korrekturvorschlag erscheinen inline im Word-Seitenpanel, ohne externen Browser-Sprung zur HdR-Website.
| Manuell | eNorm | Dieses Add-in | |
|---|---|---|---|
| Strukturprüfung | — | ✓ | — |
| Formatierung & Layout | — | ✓ | — |
| Zitierungen & juris-gebundene Verweise | manuell | ✓ | — |
| Strukturelle Sprache (Bezeichnungen, Schreibweisen) | manuell | ✓ | — |
| Eingangs- & Schlussformel (Wortlaut) | manuell | ✓ | — |
| Datum-, Zahl- & Euro-Format | manuell | ✓ | — |
| Inhaltliche Sprachqualität (HdR Rn. 240–325) | manuell | — | automatisch |
| Geschlechtergerechte Sprache (Rn. 313–323) | manuell | — | automatisch |
| Inhaltliche Verweisungsprüfung (Rn. 86–127) | manuell | — | automatisch |
| Verfassungsrechtliche Inkrafttretens-Checks (Rn. 109–118) | manuell | — | automatisch |
| HdR-Randnummer im Tool sichtbar | — | externer Browser zu bmj.de | inline im Seitenpanel |
| Korrekturvorschlag pro Treffer | — | — | ja |
Der HdR-Assistent läuft auf Microsoft Word, dem Standard in deutschen Bundesministerien, als VSTO-Add-in. Auslieferung als MSI für GPO-/SCCM-Rollout.
Die Regelengine ist bewusst plattformunabhängig gebaut. Ein UNO-API-Spike läuft parallel, damit derselbe Regelsatz auch in Collabora und LibreOffice ausführbar wird.
Der IT-Planungsrat hat ODF ab 01.01.2027 als verbindlichen Austauschstandard für die öffentliche Verwaltung festgelegt. Die Regelarchitektur ist auf ODF-Strukturen vorbereitet.
Sobald die ersten Ministerien openDesk produktiv einsetzen, liefern wir eine Collabora-Extension nach. Kein Lieferversprechen für 2026, sondern ein paralleler Vorbereitungstrack.
Umfang, Regelauswahl und Rollout-Pfad stimmen wir gemeinsam ab. Schreiben Sie uns.
susanna@neuborgis.com →